Wir gratulieren unserem Gemeinderat Max Rüpl zu seiner Wiederwahl.


Schlagen ist Pflicht

4. Turnier in Mensch-ärgere-dich-nicht

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Bereits zum vierten Mal wurde das Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier ausgetragen. − Foto: Haböck

Moos. Ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier hat der SPD-Ortsverein kürzlich in der Mehrzweckhalle veranstaltet. Die Teilnehmer verbrachten dabei einen Nachmittag mit viel Spaß und Gelächter. Sieger des Nachmittags wurde Luca Huber. Den zweiten Platz belegte Maria Brumm und Emilie Geier erreichte Platz drei.

Das Turnier zum Nicht-Ärgern fand bereits zum vierten Mal statt und hat diesem Jahr wieder mehr Erwachsene als Kinder angezogen. „Schlagen ist Pflicht“ als oberstes Gebot trug zum Unterhaltungswert bei. Gespielt wurde in drei Runden mit jeweils vier Teilnehmern. Die Paarungen wurden ausgelost und die Punkte über einen bestimmten Schlüssel errechnet.

Ortsvorsitzender Erich Herrmann bedankte sich bei der Preisverleihung für die Teilnahme und die gute Laune aller Mitspieler. Zudem unterstrich er seinen Dank an die Sponsoren der Sachpreise sowie an die Mitglieder, die die Spieler mit Getränken, Kaffee, Kuchen und Wurstsemmeln bewirtet hatten. Die spielfreudigen Teilnehmer äußerten sich begeistert und versprachen, auch im nächsten Jahr dabei zu sein.


In Gedenken an unsere Genossin Marga Aschenbrenner

die am 21. Februar im 70. Lebensjahr von uns gegangen ist.


Unsere Bewerber für die Gemeinderatswahl am 16.03.2014

Unsere Liste

ruepl201 Rüpl Maximilian, 48 Jahre , verh., 2 Kinder, Beamter, Gemeinderat


 

 

 

 

Herrmann_Erich203 Herrmann Erich, 52 Jahre, verh., 3 Kinder, Qualitätstechniker, Vorsitzender SPD

 

 

 

 

 

reinhard205 Reinhard Oliver, 43 Jahre, gesch., 2 Kinder, Betriebsschlosser, Betriebsrat

 

 

 

 

 

haboecka207 Haböck Anneliese, 62 Jahre, verh., 2 Kinder, Angestellte

 

 

 

 

 

eibl209 Eibl Johann, 49 Jahre, ledig, Rentner

 

 

 

 

 

kurz211 Kurz Hubert, 41 Jahre, ledig, Maschinenführer

 

 

 

 

 

allinger213 Allinger Ludwig, 45 Jahre, verh., 1 Kind, Qualitätsfertigungsfachmann

 

 

 

 

 

haboeckj215 Haböck Johann, 54 Jahre, verh., 1 Kind, KFZ – Meister

 

 

 

 

 

sihr217 Sihr Rolf, 50 Jahre, verh., 1Kind Dipl.-Bauingenieur (FH)

 

 

 

 

 

hoffmann219 Hoffmann Mathilde, 62 Jahre, verh., 2 Kinder, Hausfrau

 

 

 

 

 

anzenbergerj221 Anzenberger Wilhelm jun., 52 Jahre, verh., 2 Kinder, Logistiker

 

 

 

 

 

anzenbergers223 Anzenberger Wilhelm sen., 73 Jahre, verh.,1 Kind, Rentner

 

 

 

 

 

sperl225 Sperl Franz, 53 Jahre, verw., 2 Kinder, Musiker

 

 

 

 

 

lemberger227 Lerchenberger Johann, 47 Jahre, ledig, Brauer

 

 

 

 

 

carina228 Anzenberger Carina, 26 Jahre, ledig, Studentin

 

 

 

 

 

 

 


SPD schickt 15 Kandidaten ins Rennen

Ausschnitt Osterhofener Zeitung vom 31.12.2013

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Die Kandidaten für die Liste der SPD mit Listenführer Max Rüpl
(3.v.l.); O rtsvorsitzendem Erich Herrmann (7.v.l.), MdB Rita Hagl-
Kehl (vorne, 3.vl.), Kreisvorsitzendem Ewald Straßer (vorne r.) und Juso-
Unterbezirksvorsitzendem Manuel Dull (2.v.r). − Foto: Friedberger

Nominierungsversammlung für die Gemeinderatswahl in der Schlosswirtschaft Moos. Seine Kandidaten für die Gemeinderatswahl im März hat der SPD-Ortsverband Moos am Sonntagabend in der Schlosswirtschaft nominiert. Ortsvorsitzender Erich Herrmann unterstrich seinen Dank

an alle, die sich bereit erklärt hatten, für die SPD in den Ring zu steigen. Es sei für einen so kleinen Ortsverband nicht einfach, eine Liste aufzustellen, doch sei es wichtig, Flagge zu zeigen.

Die vorbereitete Liste wurde unter der Wahlleitung von Kreisvorsitzendem Ewald Straßer einstimmig angenommen. Sie wird von Gemeinderatsmitglied Max Rüpl angeführt. Die weiteren Plätze sind wie folgt belegt: 2. Erich Herrmann, 3. Oliver Reinhard, 4. Anneliese Haböck, 5. Johann Eibl, 6. Hubert Kurz, 7. Ludwig Allinger, 8. Carina Anzenberger, 9. Johann Haböck,10. Rolf Sihr, 11. Johann Lerchenberger,12. Mathilde Hoffmann, 13. Wilhelm Anzenberger junior, 14. Wilhelm Anzenberger senior, 15.Franz Sperl. Es wurde eine Doppelnennung der ersten dreizehn Plätze beschlossen.

Ortsvorsitzender Herrmann drückte seine Verärgerung darüber aus, dass nach dem Hochwasser gerade in der CSU lautstark Forderungen nach raschen Schutzmaßnahmen erhoben werden. Es hätte nicht so weit kommen müssen, wenn der Hochwasserschutz nicht wegen des Donauausbaus hinaus geschoben worden wäre. Als populistisch kritisierte Herrmann die Aussagen von Landrat Bernreiter zur Asylbewerberfrage.

Darüber ärgerte sich auch Kreisrat Georg Weiß. 5000 Syrer, die jetzt aufgenommen würden, seien nur ein kleiner Teil der Million Flüchtlinge. Es werde im Landkreis mehr Geld für die Jugendhilfe ausgegeben, was zeige, dass in der Gesellschaft etwas nicht stimme. Hier sei eher anzusetzen als bei der Flüchtlingsproblematik, stellte Weiß fest.

Seinen Dank an alle Kandidaten, besonders diejenigen, die nicht Mitglied der SPD sind, betonte Kreisvorsitzender Straßer. In seinen Ausführungen ging er auf das komplizierte Verfahren beim Breitbandausbau ein. Es sei „hirnrissig“, dass eine Kommune ein Unternehmen nachweisen müsse, das 50 Mbit benötige, um überhaupt eine Förderung zu erhalten. Entschieden wehrte sich Straßer auch gegen eine Pkw-Maut. Was den Donauausbau angehe, sei er dafür, den Bereich zwischen Straubing und Vilshofen als Weltnaturerbe auszuweisen.

Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl unterstrich, dass im Koalitionsvertrag der Ausbau nach Variante A festgeschrieben wurde – gegen den Willen Seeehofers, obwohl dieser sich vor der Landtagswahl dafür ausgesprochen hatte. Sie zeigte sich zufrieden mit dem Koalitionsvertrag, die wichtigsten Forderungen der SPD seien erfüllt worden. An der Versammlung nahmen auch stellvertretende Kreisvorsitzende Ingeborg Slowik und Juso-Unterbezirksvorsitzender Manuel Dull teil.
− tf


SPD bestätigt Erich Herrmann

Ausschnitt Osterhofener Zeitung vom 4.11.2013

 

jahreshauptvers2013

 

Die neu gewählte Vorstandschaft
des SPD Ortsvereins Moos-Langenisarhofen mit den
Ehrengästen (v.l.) Ewald Straßer, Manuel Dull, Erich Herm ann, Franz
Sperl, MdB Rita Hagl-Kehl, Max Rüpl, Anneliese Haböck und Hans
Eibl. − Foto: Friedberger

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen – Bericht von MdB Hagl-Kehl Moos. Zur Jahreshauptver-sammlung mit Neuwahlen hat sich der SPD Ortsverein Moos-Langenisarhofen am Dienstagabend in der Schlosswirtschaft getroffen. Dabei wurde Erich Herrmann als Vorsitzender einstimmig bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Max Rüpl. Anneliese Haböck bleibt Kassenverwalterin und Hilde Hoffman

Schriftführerin. Franz Sperl und Hans Eibl wurden zu Beisitzern gewählt. Die Kasse wird von Hubert Kurz und Stefanie Huber geprüft. Delegierter für die Kreisverbandskonferenz und den Unterbezirks-parteitag ist Erich Herrmann. Franz Sperl ist Ersatzdelegierter.

 

Als Gäste bei der Versammlung begrüßte Herrmann MdB Rita Hagl-Kehl, Kreisvorsitzenden Ewald Straßer und Stellvertreterin Ingeborg Slowik, Kreisrat Georg Weiß aus Plattling, Stadtrat Robert Kröll aus Osterhofen und den Juso-Unterbezirksvorsitzenden Manuel Dull. Zu ihrem Einzug in den Bundestag wurde Rita Hagl-Kehl mit einem Blumenstrauß gratuliert. Sie erzählte von ihrem Start in Berlin und zeigte sich zufrieden, bereits über ein Büro und einen fähigen Mitarbeiter zu verfügen. Während der Sitzungswochen wohne sie in einer kleinen Wohnung in Berlin. „In den anderen Wochen bin ich bei Euch in Niederbayern“, betonte sie, denn die „Ortsvereine sind sehr wichtig“. Ihre Familie bleibe in Landau.

 

Zu den Koalitionsverhandlungen stellte Hagl-Kehl fest, dass eine Koalition ohne Einigung auf den
Mindestlohn nicht denkbar sei. „Es gibt Ungerechtigkeiten, die können wir als SPD nicht dulden“, sagte die Politikerin. Der Mindestlohn sei auch wichtig für ehrliche Unternehmer, die ihre Leute anständig
bezahlen. Darüber hinaus müsse die SPD eine Verbesserung der Renten erzielen und werde sich für
die Finanzausstattung der Kommunen, für Infrastruktur und Bildung einsetzen. Den Koalitionsvertrag
durch eine Basisbefragung absegnen zu lassen, halte sie für den richtigen Weg.

 

Ewald Straßer gab Hagl-Kehl mit auf den Weg, im Einsatz für die Energiewende nicht nachzulassen
und die Befreiungen für Unternehmen beim Strompreis einzuschränken, damit nicht nur der
Normalbürger die EEG-Umlage trage. Straßer ging wie Georg Weiß auf das Hochwasser im Juni ein. Die Katastrophe wäre vermeidbar gewesen, hätte man den Hochwasserschutz vom Donauausbau
abgekoppelt und notwendige Schutzmaßnahmen schon vor Jahren durchgeführt. Das Ergebnis der
Landtagswahl zeige, dass dies den Wählern nicht bewusst sei.

 

Thematisiert wurden auch das Donau-Isar-Klinikum sowie der geplante Bau des Schulzentrums in
Deggendorf. Georg Weiß rechnet mit explodierenden Kosten von über 100 Millionen und einer mehrere Jahre dauernden Bauzeit. Weiß wünschte dem SPD Ortsverein viel Erfolg bei der Kommunalwahl.
Herrmann kündigte an, die Listenaufstellung werde nun aktiv angegangen. Er hoffe aber noch auf
weitere Kandidaten.
− tf


Mindestlohn liegt der SPD am Herzen

 

Ausschnitt Osterhofener Zeitung vom 04.01.2013

jahreshauptversammlung 2013

 

In der Jahreshauptversammlung der SPD Moos-Langenisarhofen
referierten (v.l.) Vorsitzender Erich Herrmann, Gemeinderat Max Rüpl,
Bundestagskandidatin Rita Hagl-Kehl, Kreisrat Georg Weiß, Juso-
Vorsitzender Manuel Dull und Kreisvorsitzender Ewald Straßer. −
F.: Friedberger

Moos. Die Hauptversammlung hat der SPD-Ortsverband Moos-Langenisarhofen kurz vor Jahresschluss in der Schlosswirtschaft abgehalten und beim Weißwurst-Frühschoppen aktuelle Politik auf kommunal-, landes- und bundespolitischer Ebene diskutiert.

 

Ortsvorsitzender Erich Herrmann ging in seinem Rückblick auf die verschiedenen Aktivitäten ein, von denen die Ferienspaßaktion besonders erfolgreich war. Gut angenommen wird auch das Menschärgere-dich-nicht-Turnier, das wieder am 24. Februar stattfindet. Herrmann dankte allen Vorstandsmitgliedern und Helfern sowie der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Eines der wichtigsten Anliegen der SPD sei die Einführung des Mindestlohns, führte Herrmann aus, der in dieser Hinsicht auch den Gewerkschaftsbund gefordert sieht. Die Interessen des normalen Bürgers müssten wieder im Vordergrund stehen, nicht die von Aktionären und Banken. Über die Finanzlage des Ortsverbandes berichtete Kassenverwalterin Anneliese Haböck.

 

Aus den Kreistagsthemen griff Kreisrat Georg Weiß in seiner Rede den Bau des Schulzentrums und die Krankenhausfusion heraus und machte keinen Hehl daraus, dass er in beiden Fällen dagegen gestimmt hatte. Das Schulzentrum bezeichnete er als „falsches Konzept“, da es Unsinn sei, vier Schulen in einem Gebäude unterzubringen. Nach seiner Überzeugung werden die veranschlagten rund 70 Millionen für den Neubau nicht reichen. Er könne außerdem nicht nachvollziehen, wie bei einer jährlichen Rückzahlung von zwei Millionen die Schulden in 30 Jahren abgetragen sein sollten, sagte Weiß bezugnehmend auf Äußerungen von Landrat Christian Bernreiter.

 

Die Krankenhausfusion werde Arbeitsplätze kosten und zu einer weiteren Schließung führen,
befürchtet Weiß. Gleichwohl räumte er ein, es gebe wenig Kontroversen im Kreistag, was auch auf die offene Informationspolitik des Landrats zurückzuführen sei. Auf bundespolitischer Ebene gelte es, den „Wildwuchs am Arbeitsmarkt“ einzudämmen, stellte Weiß fest.

 

Kreisvorsitzender Ewald Straßer sagte zur Klinik-Fusion, die Entwicklung gehe in Richtung
„Krankenhausfabrik“. Wichtige Aufgaben des Kreisverbands seien der Einsatz für die frei fließende Donau und die Dezentralisierung der Energieversorgung − in diesem Zusammenhang lobte er die Brauerei in Moos für den Bau des Heizkraftwerkes − sowie für eine Verbesserung des Nahverkehrs. „Mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Grattersdorf nach Deggendorf zu kommen, ist fast eine Tagesreise“, kritisierte Straßer.

 

„Die SPD kümmert sich um das Wohl des Volkes und nicht nur um das Wohl der Reichen“, sagte Bundestagskandidatin Rita Hagl-Kehl in ihren Ausführungen. Sie sprach ebenfalls einen dringend notwendigen Mindestlohn an, um weitere Ausbeutung zu verhindern. Heutzutage würden Arbeitnehmer teilweise behandelt wie früher die Tagelöhner. Es gebe zu viele Leute im Niedriglohnbereich, wodurch Altersarmut vorprogrammiert sei. Sie warb um Unterstützung für ihren Wahlkampf und stellte den Juso-Kreisvorsitzenden Manuel Dull als „Campaigner“ vor.

 

Bereits während des Vortrags von Hagl-Kehl hatte sich eine Diskussion um die Europapolitik
entwickelt, da ein Versammlungsteilnehmer das Abstimmungsverhalten der SPD für den
Rettungsschirm ESM massiv kritisiert hatte. Die Bundestagskandidatin verteidigte das Votum mit dem Festhalten an Europa und unterstrich die Verantwortung der Bundestagsparteien für die Zukunft Europas.

 

Gemeinderat Max Rüpl informierte über die Situation der Gemeinde und umriss die durchgeführten Maßnahmen. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Es werde frei von Partei-Ideologie zum Wohl der Gemeinde gehandelt, betonte er. Rüpl sprach außerdem Herrmann seinen Dank dafür aus, dass er den Ortsverband leite und die SPD in Moos vertrete. Nach dem offiziellen Versammlungsende stand Rita Hagl-Kehl noch für Diskussionen und Fragen im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

jahreshauptversammlung 2013

 


SPD wählte Delegierte

Ausschnitt Osterhofener Zeitung vom 11.07.2013

delegiertenwahl

Die Delegierten des SPD-Ortsvereins Moos (v.l.) :
Kreisvorsitzender Ewald Straßer und
Franz Sperl sowie (v.r.)
Ortsvorsitzender Erich Hermann und
Landtagslistenkandidat Manuel
Dull. − Foto: SPD
Moos. Zur Mitgliederversammlung mit Delegiertenwahlen hat SPD-Ortsvorsitzender
Erich Hermann am Samstag in die Schlosswirtschaft besonders den Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten Ewald Straßer, den Juso-Unterbezirksvorsitzenden und Listenkandidaten
für den Landtag, Manuel Dull, sowie die stellvertretende Kreisvorsitzende Inge Slowik begrüßt. Gewählt wurde als Delegierter für die Kreiskonferenz zur Aufstellung der Kreistagsliste Erich Herrmann, Ersatzdelegierter ist Franz Sperl. Für die Konferenz zu
den Europawahlen wurden Max Rüpl und Ersatzdelegierter Erich Herrmann gewählt.

Hauptthemen waren die Hochwassersituation im Landkreis und die heuer im September
stattfindenden Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahlen.

 

 


Jahreshauptversammlung 2012

Jahreshauptversammlung_2012

 

In der Jahreshauptversammlung der SPD Moos-Langenisarhofen referierten (v.l.) Vorsitzender Erich Herrmann, Gemeinderat Max Rüpl, Bundestagskandidatin Rita Hagl-Kehl, Kreisrat Georg Weiß, Juso-Vorsitzender Manuel Dull und Kreisvorsitzender Ewald Straßer.  − F.: Friedberger

 

Mindestlohn liegt der SPD am Herzen− Kritik an Schulzentrum und Krankenhausfusion

 

Moos. Die Hauptversammlung hat der SPD-Ortsverband Moos-Langenisarhofen kurz vor Jahresschluss in der Schlosswirtschaft abgehalten und beim Weißwurst-Frühschoppen aktuelle Politik auf kommunal-, landes- und bundespolitischer Ebene diskutiert.

Ortsvorsitzender Erich Herrmann ging in seinem Rückblick auf die verschiedenen Aktivitäten ein, von denen die Ferienspaßaktion besonders erfolgreich war. Gut angenommen wird auch das Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier, das wieder am 24. Februar stattfindet. Herrmann dankte allen Vorstandsmitgliedern und Helfern sowie der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Eines der wichtigsten Anliegen der SPD sei die Einführung des Mindestlohns, führte Herrmann aus, der in dieser Hinsicht auch den Gewerkschaftsbund gefordert sieht. Die Interessen des normalen Bürgers müssten wieder im Vordergrund stehen, nicht die von Aktionären und Banken. Über die Finanzlage des Ortsverbandes berichtete Kassenverwalterin Anneliese Haböck.

Aus den Kreistagsthemen griff Kreisrat Georg Weiß in seiner Rede den Bau des Schulzentrums und die Krankenhausfusion heraus und machte keinen Hehl daraus, dass er in beiden Fällen dagegen gestimmt hatte. Das Schulzentrum bezeichnete er als „falsches Konzept“, da es Unsinn sei, vier Schulen in einem Gebäude unterzubringen. Nach seiner Überzeugung werden die veranschlagten rund 70 Millionen für den Neubau nicht reichen. Er könne außerdem nicht nachvollziehen, wie bei einer jährlichen Rückzahlung von zwei Millionen die Schulden in 30 Jahren abgetragen sein sollten, sagte Weiß bezugnehmend auf Äußerungen von Landrat Christian Bernreiter.

Die Krankenhausfusion werde Arbeitsplätze kosten und zu einer weiteren Schließung führen, befürchtet Weiß. Gleichwohl räumte er ein, es gebe wenig Kontroversen im Kreistag, was auch auf die offene Informationspolitik des Landrats zurückzuführen sei. Auf bundespolitischer Ebene gelte es, den „Wildwuchs am Arbeitsmarkt“ einzudämmen, stellte Weiß fest.

Kreisvorsitzender Ewald Straßer sagte zur Klinik-Fusion, die Entwicklung gehe in Richtung „Krankenhausfabrik“. Wichtige Aufgaben des Kreisverbands seien der Einsatz für die frei fließende Donau und die Dezentralisierung der Energieversorgung − in diesem Zusammenhang lobte er die Brauerei in Moos für den Bau des Heizkraftwerkes − sowie für eine Verbesserung des Nahverkehrs. „Mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Grattersdorf nach Deggendorf zu kommen, ist fast eine Tagesreise“, kritisierte Straßer.

„Die SPD kümmert sich um das Wohl des Volkes und nicht nur um das Wohl der Reichen“, sagte Bundestagskandidatin Rita Hagl-Kehl in ihren Ausführungen. Sie sprach ebenfalls einen dringend notwendigen Mindestlohn an, um weitere Ausbeutung zu verhindern. Heutzutage würden Arbeitnehmer teilweise behandelt wie früher die Tagelöhner. Es gebe zu viele Leute im Niedriglohnbereich, wodurch Altersarmut vorprogrammiert sei. Sie warb um Unterstützung für ihren Wahlkampf und stellte den Juso-Kreisvorsitzenden Manuel Dull als „Campaigner“ vor.

Bereits während des Vortrags von Hagl-Kehl hatte sich eine Diskussion um die Europapolitik entwickelt, da ein Versammlungsteilnehmer das Abstimmungsverhalten der SPD für den Rettungsschirm ESM massiv kritisiert hatte. Die Bundestagskandidatin verteidigte das Votum mit dem Festhalten an Europa und unterstrich die Verantwortung der Bundestagsparteien für die Zukunft Europas.

Gemeinderat Max Rüpl informierte über die Situation der Gemeinde und umriss die durchgeführten Maßnahmen. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Es werde frei von Partei-Ideologie zum Wohl der Gemeinde gehandelt, betonte er. Rüpl sprach außerdem Herrmann seinen Dank dafür aus, dass er den Ortsverband leite und die SPD in Moos vertrete. Nach dem offiziellen Versammlungsende stand Rita Hagl-Kehl noch für Diskussionen und Fragen im persönlichen Gespräch zur Verfügung. −  tf

 

Quelle: Osterhofener Zeitung / pnp   Autor: Theresia Friedberger

In Gedenken an unseren Genossen Karl Ritthaler

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der am 9. Januar 2012 im 72. Lebensjahr von uns gegangen ist.